Vertrag für Bündnisinitiative Tamil Nadu unterzeichnet

Die Bündnisinitiative zu verbesserten Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu ist offiziell gestartet: Anfang Juli haben die beteiligten Bündnismitglieder die Verträge unterzeichnet. Damit sind vielfältige Aktivitäten angestoßen, die bessere Arbeitsbedingungen in der lokalen Textilindustrie zum Ziel haben. Bereits im vergangenen Jahr war in einem Auftaktworkshop mit Vertreter/innen der Textilindustrie in Tamil Nadu der Grundstein gelegt werden.

Im Fokus der Aktivitäten stehen Spinnereien: Ungefähr 80 Prozent der Beschäftigten sind Frauen, darunter auch Minderjährige. Ausbeutung über Pauschalverträge, Löhne unterhalb des offiziellen Mindestlohns, exzessive Überstunden, Unterdrückung von Gewerkschaften, fehlende Vereinigungsfreiheit und sexuelle Belästigung stellen für die Mitarbeiter/innen vor Ort eine Gefahr dar.

  • In enger Zusammenarbeit mit der lokalen „Multi-Stakeholder-Initiative Tamil Nadu“ sollen nun Veränderungen auf drei Ebenen angestoßen werden:
  • Der Dialog zwischen den wesentlichen Akteursgruppen der lokalen Textilindustrie soll für die Rechte der Arbeiter*innen sensibilisieren;
  • ein Schulungsprogramm soll die geplante Einrichtung von Beschwerdestellen in 300 Fabriken begleiten und Arbeiter/innen wie Management hinsichtlich Arbeitsrechte und Beschwerdemechanismen informieren
  • Arbeits- und Unterkunftsinspektionen sollen durch Trainings für 40 staatliche Inspektoren verbessert und an internationale Standards angepasst werden.

Die Idee, sich im Bundesstaat Tamil Nadu zu engagieren, wurde von FEMNET ins Textilbündnis eingebracht. Darüber hinaus beteiligen sich mit Hugo Boss, KiK, der Otto Group, Tchibo und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fünf weitere Bündnismitglieder an der Initiative, die zunächst bis Ende Februar 2020 angelegt ist. Über das Public Private Partnership-Programm develoPPP.de sind mit Transfair und Brands Fashion zwei weitere Mitglieder des Textilbündnisses eng in das Vorhaben eingebunden.

Jede Mitgliedsorganisation bringt neben finanziellen und/oder Sachbeiträgen organisationsspezifische Expertise und Netzwerke sowie Fachkräfte in das Vorhabenein. Der Hauptumsetzungspartner vor Ort ist die lokale Nichtregierungsorganisation SAVE (Social and Voluntary Education), die die Aktivitäten der Multi-Stakeholder-Initiative Tamil Nadu koordiniert.

Ansprechpartner im Bündnissekretariat ist Christian.Wollnik@giz.de

 

 

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Neues rund um Chemikalien

Bündnis beteiligt sich am MSRL Update Prozess der ZDHC

Als Bündnis haben wir uns für ein nachhaltiges Inputmanagement auf die Einhaltung der Manufacturing Restricted Substances List (MRSL) der Initiative Zero Discharge of Hazardous Chemicals (ZDHC) als Mindeststandard geeinigt. Diese MRSL wird durch eine Expertengruppe bei ZDHC regelmäßig angepasst. Dieser Prozess wird ebenfalls durch die Mitglieder des Bündnisses unterstützt. So wurden gemeinsame Factsheets zu folgenden gefährlichen chemischen Substanzen entwickelt:

  • Antimony
  • Di(ethylhexyl)phthalate (DEHP)
  • EDTA und DPTA
  • Formaldehyde
  • Per- and polyfluorinated chemicals
  • Potassium permanganate (KMnO4)
  • Quinoline

Bis auf Antimony, einen Stoff, für den derzeit keine Substitutionsoption vorliegt, wurden alle als Factsheets in den MRSL-Update-Prozess eingebracht. Antimony wurde auf die ZDHC Researchlist gesetzt.

 

Überblick Forschungsvorhaben im Bereich Textil als interaktives Dokument

Aus dem Modul 3 „Substitution und Innovation“ der Bündnisinitiative Chemikalien und Umweltmanagement möchten wir Ihnen den „Überblick Forschungsvorhaben im Bereich Textil“ zur Verfügung stellen. Das Dokument dient dem Überblick über laufende Vorhaben und unterstützt uns dabei, gemeinsame Bedarfe zu identifizieren. Das Dokument soll als interaktive Liste von Ihnen ergänzt und aktualisiert werden.

 

Kurzüberblick Innovation

Wir haben darüber hinaus einen Kurzüberblick zum Thema Innovation für Sie erstellt, der einen Einblick in aktuelle Herausforderungen der Innovation bietet.

 

Vergünstigter Zugang zum ZDHC Gateway für Mitglieder

Für ein nachhaltiges Chemikalienmanagement ist das Inputmanagement im Bereich der Nassprozesse wesentlich. Auf dem Markt finden sich dazu verschiedene Green Chemical Lists, die Aufschluss über die Ökobilanzen von Farbstoffen und Hilfsmitteln geben. ZDHC hat eine Green Chemicals List in sein Chemical Module integriert, die über das ZDHC Gateway abrufbar und nutzbar ist. Vor kurzem haben wir ein Webinar zum ZDHC Gateway organisiert. Die Präsentation dazu finden Sie hier.

Um KMU den Zugang zu dem kostenpflichtigen Portal zu erleichtern, möchte ZDHC Mitgliedern des Textilbündnisses einen vergünstigten Zugang anbieten. Voraussetzung ist, dass sich eine ausreichende Anzahl von KMU (Umsatz < 250 Mio. EUR) im Bündnis hierfür interessiert.

Das Angebot umfasst die folgenden Inhalte/Leistungen:

  • Zugang zum Gateway (Chemical Module und Waste Water Module)
  • Kommunikationsvorlagen für die Lieferkette (Gateway Kommunikation für die Zielgruppe der Lieferanten)
  • Eintägiges Training zu Chemikalienmanagement / ZDHC Umsetzung (speziell auf KMUs ausgelegt)

Falls Sie Interesse an einem vergünstigten Zugang zum ZDHC Gateway haben, melden Sie sich bitte bei Rahel Lemke (rahel.lemke@giz.de oder 0228 4460 3502).

 

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Neues von den Expertengruppen

Aufruf zur Mitarbeit in der Expertengruppe Naturfasern

Sie möchten sich zum Thema Naturfasern im Textilbündnis einbringen? Bis zum 03.08.2018 nehmen wir Ihre Bewerbung zur Mitarbeit in der Expertengruppe Naturfasern entgegen.

Was?
Im Rahmen des Projektes sollen Unterstützungsangebote erarbeitet und die Anforderungen ausgewertet werden. Damit soll einerseits die Zielverfolgung der Mitglieder unterstützt und andererseits das Ambitionsniveau bei Bedarf nachgesteuert werden.

Wer?
Für die Umsetzung des Projekts suchen wir zirka zehn engagierte Mitglieder aus allen Akteursgruppen, die sich mit Arbeitserfahrung und Fachwissen zu nachhaltigen Naturfasern, insbesondere Baumwolle und Schurwolle, einbringen möchten.

Aufwand?
Wir planen für die Bearbeitung der Aufgaben während der voraussichtlichen Projektlaufzeit vier bis sechs Treffen, davon mindestens vier 1- bis 2-tägige Präsenztermine bis Ende 2019. Bitte sehen Sie zusätzlich Zeit für die Bearbeitung von Dokumenten außerhalb der Meetings vor.

Wenn Sie an einer Projektmitarbeit interessiert sind, schreiben Sie uns eine E-Mail an mail@textilbuendnis.com und legen Sie formlos dar, welche Arbeitserfahrungen und Expertise Sie in das Projekt einbringen können. Der Steuerungskreis wird zeitnah über die Zusammensetzung der Expertengruppe entscheiden. Das Bündnissekretariat wird Sie über das Ergebnis informieren.

Besetzung der Expertengruppen

Im Mitgliederbereich finden Sie hier die Liste zur Besetzung der Expertengruppen, die wir an der Stelle immer aktuell halten.

 

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Arbeitstreffen 2018

Fragen, Ergebnisse, Diskussionen

Rund 160 Mitglieder des Textilbündnisses arbeiteten in acht Workshops zu den zentralen Themen des Bündnisses

Im „Bauwerk“, einem umfunktionierten Industriebau in Köln Kalk, trafen sich am 11. und 12. Juli rund 160 Mitglieder des Textilbündnisses, um miteinander zu arbeiten. Konzentriert überlegten und diskutierten die Teilnehmenden in acht Workshops und stellten damit Weichen für die inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung des Textilbündnisses.

 

Innovationen für mehr Transparenz

Open-Air-Workshop im Stehen: eine Kleingruppe aus dem Workshop „Chemiefasern“

So zeigten zum Beispiel im Workshop „Lieferkettentransparenz“ Berichte von Blockchain-Lösungen zur Weitergabe von Informationen in der Lieferkette oder von Barcodes, die Informationen zur Herkunft eines Produktes direkt auf das Smartphone liefern, die Möglichkeiten digitaler Innovationen für die Nachhaltigkeit.

Daneben stand das Jahresthema 2018 „Existenzsichernde Löhne“ ebenso auf der Agenda wie „Chemiefasern“ und „Chemiekalien- und Umweltmanagment“.

Um die „Korruptionsprävention“ zukünftig noch stärker zu berücksichtigen, erarbeitete die zuständige Expertengruppe einen Vorschlag, wie die Kriterien in das Frageraster des Bündnisses eingearbeitet werden können. Auch im Workshop zu „Wirkungsmessung“ ging es um Indikatoren. Hier berieten die Mitglieder darüber, wie wir die Wirkung unserer Projekte vor Ort messen können. Ein konkreter Vorschlag für die Messung von Aktivitäten zu „existenzsichernden Löhnen“ und „Chemikalien- und Umweltmanagement“ soll noch in diesem Jahr konzipiert werden.

Eher strukturelle Fragen trieben die Teilnehmer/innen der Workshops „Internationalisierung“ und „Kommunikation“ um: Wie kann sich das Bündnis in Zukunft stärker international ausrichten und welche Argumente überzeugen am meisten, um neue Mitglieder für das Textilbündnis zu gewinnen?

Auch nach Feierabend: das Textilbündnis beim Powerplay

Die Workshops boten noch genug Gesprächsstoff für das anschließende Get-together, bei dem die letzten Gäste erst gegen Mitternacht die Tür abschlossen.

Alle Präsentationen, Protokolle und Fotos vom Arbeitstreffen können Sie hier herunterladen.

 

 

 

 

Synergien heben. Existenzsichernde Löhne

Am zweiten Tag des Arbeitstreffens hatten viele Mitglieder die Gelegenheit, in einem offenen Workshop über Ursachen und Lösungsansätze für geringe Löhne zu diskutieren. Mark Starmanns (BSD Consulting) führte die Teilnehmer/innen in die Thematik ein und leitete die Diskussion. Im zweiten Teil des Workshops stellten die beiden strategischen Kooperationspartner des Bündnisses ACT (Action, Collaboration, Transformation), vertreten durch Lary Brown (Esprit) und Achim Lohrie (Tchibo) und die Fair Wear Foundation, vertreten durch Vera Köppen ihre Arbeit im Bereich, existenzsichernde Löhne vor. In der anschließenden Diskussion wurde der Wunsch geäußert, Synergien zwischen den Partnern und dem Bündnis herauszuarbeiten und in die Gestaltung einer Bündnisinitiative einzubeziehen. Die Expertengruppe „Existenzsichernde Löhne“ wird diese Fragen in ihren nächsten Sitzungen aufgreifen. Bei allen Fragen rund um das Thema können sich Mitglieder an saskia.anders@giz.de und martin.linden@giz.de wenden.

 

Gruppe Lieferkettentransparenz legt los

Im Rahmen des Arbeitstreffens fand der offene Auftaktworkshop für das Thema Lieferkettentransparenz in englischer Sprache statt. Über 50 Teilnehmer/innen, darunter auch die Expertengruppe, dachten darüber nach, wie das Textilbündnis Lieferkettentransparenz in Zukunft weiterentwickeln soll.

Nach einer fachlichen Einführung ging es um praktische Beispiele von Mitgliedern des Bündnisses: Aggregierte Daten aus dem Review-Prozess 2018 sowie kurze Präsentationen von Vertreter/innen von Aldi Nord, Gerry Weber, Lebenskleidung, FEMNET und Hugo Boss zeigten, dass Lieferkettentransparenz fast alle beschäftigt. Jedoch geht sie jeder anders an. Der Chef der niederländischen Initiative AGT Jef Wintermans legte dem Bündnis nahe, Lieferkettentransparenz als wichtige Voraussetzung der unternehmerischen Sorgfaltspflicht weiterhin sehr ernst zu nehmen und mit Energie weiterzutreiben.

In zwei Workshop-Sessions systematisierten die Teilnehmer/innen die Herausforderungen, Erwartungen, Ideen und leiteten Handlungsempfehlungen für die Expertengruppe ab.

Die Expertengruppe trifft sich Anfang August zum ersten Mal. Dann wird sie unter Berücksichtigung der Rückmeldungen von Mitgliedern die Lieferkettentransparenz für das Bündnis definieren und die Konsequenzen für den Review-Prozess diskutieren. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an marie.schaaf@giz.de oder franzisca.markschlaeger@giz.de.

 

Praktikabilität gefragt. Chemikalien- und Umweltmanagement

Die Teilnehmer/innen des Workshops „Chemikalien und Umweltmanagement“ diskutierten konstruktiv und legten Schwerpunkte für die weitere Arbeit fest.

Abwasserstandards

Die Diskussion hat gezeigt, dass die Expertengruppe die Zielsetzung nachschärfen sollte. Die Gruppe soll klären, was „verbindlich“ in Bezug auf die Lieferkette heißt: Ist hier nur Tier 1 gemeint? Oder welche Fertigungsstufen sollen berücksichtigt werden?

Neben der realistischen Zielsetzung wurde als größere Herausforderung die Umsetzung in der Lieferkette gesehen. Die Teilnehmer/innen sprachen sich für ein gemeinsames Engagement aus, insbesondere zum Aufbau technischen Wissens in den Produktionsländern.

RSL-Verschlankung

RSL (Restricted Substances List) sind Werkzeuge, die Unternehmen dabei helfen sollen, die Mengen eingeschränkt nutzbarer Substanzen über die gesamte Lieferkette zu kontrollieren. Im Workshop wurde einhellig festgestellt, dass die zurzeit eingesetzten Listen in der Praxis problematisch sind. Sie müssten verschlankt und aktualisiert werden. Das Bündnis wird die Diskussion in der Fach-Community anstoßen.

Online-Monitoring Tool von Lidl

Lidl präsentierte ein Tool zum Monitoring von Chemikalien, das den Fortschritt einzelner Fabriken misst. Ein solches Tool könnte perspektivisch auch für andere Mitglieder des Textilbündnisses interessant sein.

Kooperation mit Forschungsinstitutionen Das Forschungskuratorium Textil (FKT) stellte vor, welche Optionen es für eine gemeinsame Forschung gibt. Die Bündnisinitiative „Chemikalien- und Umweltmanagement“ wird die Mitglieder regelmäßig über aktuelle Forschungsprojekte informieren und sie zu gemeinsamen Projekten zusammenbringen.

Bei Fragen stehen Ihnen rahel.lemke@giz.de und gundolf.klaehn@giz.de zur Verfügung.

 

Auftakt zum Projekt „Chemiefasern“

Im Zuge des Arbeitstreffens fand auch der Auftakt für das Projekt „Chemiefasern“ statt. Mehr als 40 Bündnismitglieder, darunter Teilnehmer/innen der künftigen Expertengruppe und weitere Interessierte, beschäftigten sich mit den drei Themenpaketen Regeneratfasern, synthetische Chemiefasern und biobasierte Kunststoffe. Dabei wurden Herausforderungen für den Einsatz von sozial und ökologisch verträglicheren Chemiefasern analysiert, erste Lösungsansätze diskutiert und Akteure identifiziert, die am Projekt mitarbeiten.

Wie werden nachhaltigere Chemiefasern gefunden?

Die Expertengruppe wird Mindestanforderungen, unter anderem an Rohmaterialien und Produktionsprozesse, formulieren. Wenn Instrumente, Initiativen oder Praktiken diese Mindestanforderungen erfüllen, erkennt das Bündnis sie an. So können sie zur Beschaffung von nachhaltigeren Chemiefasern genutzt werden. Da verschiedene internationale Organisationen an diesem Thema arbeiten, gleicht sich die Expertengruppe regelmäßig mit diesen ab.

Wie wird der Einsatz nachhaltigerer Chemiefasern durch das Bündnis unterstützt?

Die Expertengruppe wird sich über Informationsangebote, Trainings und Webinare austauschen, die den Mitglieder dabei helfen, künftig mehr nachhaltigere Chemiefasern einzusetzen. Demnächst wird es zusätzlich einen monatlichen Newsletter zu weiteren Faserinnovationen geben, den Sie nutzen können, um sich über Lösungsansätze zu informieren. Haben Sie Ideen für weitere Unterstützungsangebote? Dann zögern Sie nicht, uns diese mitzuteilen (mandy.piepke@giz.de).

 

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Bericht von den strategischen Kooperationen

Veranstaltung: Stärkere Koordinierung auf EU-Ebene notwendig

Das Sekretariat des Textilbündnisses hat gemeinsam mit dem Sekretariat des Dutch Agreement on Sustainable Garments and Textile (AGT) am 4. Juni in Brüssel eine Veranstaltung mit dem Titel „Promoting responsible business conduct and due diligence in the EU textile and garment sector“ organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, eine Debatte über eine stärkere Koordinierung nationaler Ansätze zur Förderung unternehmerischer Sorgfaltspflichten im Textilsektor auf EU-Ebene anzustoßen.

An der Veranstaltung nahmen ca. 80 VertreterInnen des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission, Regierungen der EU-Mitgliedstaaten, internationaler Unternehmen, europäischer Wirtschaftsverbände, Nichtregierungsorganisationen und Standardorganisationen teil. Nach der Vorstellung des Textilbündnisses und AGT diskutierten VertreterInnen der Europäische Kommission (DG GROW), des Europäischen Parlaments, der Sustainable Apparel Coalition, C&A und IndustriALL Europe über Chancen und Herausforderungen einer stärkeren Koordinierung auf der EU-Ebene.

Es bestand Einigkeit darüber, dass eine stärkere Koordinierung notwendig sei, um kontinuierliche und systemische Verbesserungen in den Produktionsländern zu erreichen und Wettbewerbsverzerrungen auf dem EU-Markt zu vermeiden. Die Teilnehmer waren sich auch einig, dass die OECD Due Diligence Guidance for Responsible Supply Chains in the Garment and Footwear Sector Grundlage für die Koordinierung auf EU-Ebene sein soll. Sie vertraten allerdings unterschiedliche Ansichten, wie dies erreicht werden solle. Während einige Podiumsteilnehmer eine gesetzliche Regelung zu unternehmerischen Sorgfaltspflichten im Textilsektor auf EU-Ebene forderten, plädierten andere für eine schrittweise Harmonisierung der Ansätze existierender nationaler Initiative unter Führung der EU-Kommission.

Für weitere Informationen zur Veranstaltung wenden Sie sich an Andreas Edele (andreas.edele@giz.de).

 

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Berichte aus Initiativen und Projekten

 

Berichte aus Initiativen und Projekten

Wirkungsmessung: Fortschritt nachweisen

Am 28. Mai 2018 hat sich die Expertengruppe Wirkungsmessung bereits zum zweiten Mal getroffen, um gemeinsam ein Wirkungsmodell für das Bündnis zu entwickeln. Die Idee hinter einem solchen Modell ist es zu analysieren, wie und warum Wirkung durch bestimmte Maßnahmen und Aktivitäten entsteht. Dieser Frage ist die Expertengruppe zunächst im Bereich Existenzsichernde Löhne nachgegangen.

In einem weiteren Treffen im Juli will die Expertengruppe ein Wirkungsmodell für den Bereich Chemikalien- & Umweltmanagement entwerfen. Auf Grundlage der Modelle wird die Gruppe anschließend Indikatoren zur Wirkungsmessung entwickeln.

Existenzsichernde Löhne: Analyse der Review-Daten.

Das Bündnissekretariat wird die wichtigsten Beschaffungsländer der Bündnismitglieder über eine Analyse der Review-Daten identifizieren und auf die Mitglieder zugehen, um das Interesse für eine Bündnisinitiative abzufragen.

Die Vertreter/-innen der Zivilgesellschaft in der Expertengruppe Existenzsichernde Löhne haben hier die Gründe zusammengefasst, die aus ihrer Sicht für ein Engagement zum Thema existenzsichernde Löhne in Indonesien sprechen. Unternehmen, die ein grundsätzliches Interesse an einem Engagement in Indonesien haben, können dies dem Bündnissekretariat kommunizieren: mail@textilbuendnis.com

 

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Bericht zum Review-Prozess

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Bericht von strategischen Kooperationen

Unterstützungsangebote

Coaching: Ganzheitliches Wassermanagement entlang der Wertschöpfung

In Kooperation mit dem DGCN bieten wir Ihnen ein Coaching zum Thema ganzheitliches Wassermanagement an. Das Coaching unterstützt Unternehmen dabei, ein ganzheitlich und kontextbasiertes Wassermanagement aufzubauen und richtet sich hauptsächlich an den Textil- und Lebensmittelsektor. Der Fokus des Coachings liegt auf der Entwicklung einer ganzheitlichen Wasserstrategie mit Wasserzielen und Maßnahmen innerhalb der Wertschöpfungskette. Das Coaching ist für Personen mit Vorkenntnissen in der Wasserrisikoanalyse konzipiert.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Webinare: Unternehmerische Sorgfaltspflichten verstehen und umsetzen

Im Juli bietet das Bündnissekretariat drei Webinare rund um das Thema Sorgfaltspflichten verstehen und umsetzen an. Neben einer allgemeinen Einführung in die Thematik, behandeln die Webinare vor allem die verbindlichen Ziele und Hintergründe sowie Hilfestellungen für die Umsetzung.

  1. Produzenten bei der Umsetzung der sozialen Bündnisziele unterstützen Donnerstag, 05. Juli 2018, 10 – 11.00h
  2. Zugang zu Abhilfe- und Beschwerdemechanismen fördern Mittwoch, 18. Juli 2018, 10 – 10.45h
  3. Vorgaben an die Lieferkette kommunizieren Montag, 30. Juli 2018, 10 – 10.45h

Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Wenn Sie dem Link zu den einzelnen Kalenderterminen im Mitgliederbereich folgen, können Sie den Termin herunterladen und in Ihrem eigenen Kalenderspeichern. Klicken Sie hierfür auf den Kalender-Button oben rechts im Termin.

Zu der jeweils angegebenen Zeit können Sie sich über den im Termin angegebenen Link in das Webinar einwählen. Eine Anleitung für das Webinar (SABA)-Tool finden Sie ebenfalls dem jeweiligen Termin beigefügt. Die Webinare werden aufgezeichnet.

Webinare: Baumwoll- und Schurwollstandards

Haben Sie bereits einen guten Überblick über die im Bündnis anerkannten Standardsysteme? Oder wollen Sie Ihr Wissen darüber ein wenig auffrischen?

Unsere Webinar-Reihe zu den im Bündnis anerkannten Baumwoll- und Schurwollstandards fasst die wichtigsten Informationen zusammen. Nach jeder Präsentation besteht die Möglichkeit, weiterführende Fragen an die Kontaktpersonen des Standards zu stellen. Die Webinare finden im Juli statt, die Termine werden zeitnah über die Bündnisplattform kommuniziert.

Sehr willkommen sind auch weitere Ideen und Anregungen für Unterstützungsangebote im Bereich Naturfasern. Bitte zögern Sie nicht, uns diese mitzuteilen.

Kontakt:
Mandy Piepke
Bündnissekretariat
mandy.piepke@giz.de

 

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Neuigkeiten und Termine

Arbeitstreffen und Get together in Köln

Das Arbeitstreffen findet im „Bauwerk“ statt: Dillenburger Straße 73, 51005 Köln

Am 11. und 12. Juli 2018 findet in Köln unser Arbeitstreffen statt. Die Agenda für die zwei Tage finden Sie im Mitgliederbereich Die Workshops sind offen für alle Mitglieder und sollen die Möglichkeit geben, sich mit anderen Bündnismitgliedern fachlich auszutauschen und Tipps für die praktische Umsetzung zu erhalten

Mittwoch, 11.07.2018

14.00 – 17.30 Uhr Workshop Chemikalien- und Umweltmanagement
14.00 – 17.30 Uhr Workshop Kommunikationskonzept

Donnerstag, 12.07.2018

09.00 – 11.00 Uhr Workshop Internationalisierung
09.00 – 12.30 Uhr Workshop Existenzsichernde Löhne
11.30 – 17.00 Uhr Workshop Nachhaltige Chemiefasern
13.30 – 17.00 Uhr Workshop Lieferkettentransparenz

Am Mittwoch, den 11.07. wird es ab 17.30 Uhr die Möglichkeit zu einem Austausch mit dem Steuerungskreis und dem Bündnissekretariat geben. Danach wird der Abend mit einem *Get Together* ausklingen.

MSI Emergency Response Initiative. Schnelles gemeinsames Handeln für Menschenrechte

In seiner Sitzung am 11. April 2018 hat der Steuerungskreis der Zusammenarbeit mit der MSI Emergency Response Initiative zugestimmt. Die C&A-Stiftung hat die Initiative ins Leben gerufen, an der sich bereits sieben Multi-Stakeholder-Initiativen (einschließlich dem Textilbündnis) beteiligen. Ziel ist es, gemeinsam und schnell auf akute Entwicklungen in Produktionsländern zu reagieren, die (potenziell) zu einer Verschlechterung der Menschenrechtssituation führen.

Neben dem Textilbündnis beteiligen sich die Ethical Trading Initiative (ETI), die Fair Labor Association (FLA), die Fair Wear Foundation (FWF), die Sustainable Apparel Coalition (SAC), Social Accountability International (SAI) sowie Worldwide Responsible Accredited Production (WRAP) an der Initiative.

Im Fall von schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen wird – unterstützt von einer internationalen Anwaltskanzlei – ein gemeinsamer Brief an die relevanten lokalen Akteure, meist Regierungen, verfasst. Dieser wird dann von allen interessierten Mitgliedern der jeweiligen Initiativen unterzeichnet. Durch ein koordiniertes Vorgehen im Falle von negativen Entwicklungen soll Anliegen mehr Durchschlagkraft verliehen, und die Arbeit für jedes einzelne Mitglied reduziert. Ob sich das Textilbündnis an einer Aktion beteiligt entscheidet der Steuerungskreis von Fall zu Fall.

 

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Bericht zum Review-Prozess

Der Review-Prozess. Lernkurve ist zu erkennen

Der Review-Prozess ist einen entscheidenden Schritt weitergekommen: Alle eingereichten Daten und Dokumente befinden sich jetzt in der ersten oder bereits zweiten Prüfschleife. Bis zum 6. Juni haben 115 Mitglieder ihre Roadmaps und Fortschrittsberichte abgegeben, 10 haben nicht eingereicht. In der nächsten Steuerungskreissitzung am 11. Juli wird über den Ausschluss der säumigen Mitglieder entschieden.

Bei den Prüfungen zeichnen sich bereits zwei Tendenzen ab: Die Roadmaps für 2018 sind von deutlich besserer Qualität als die des Vorjahres, so dass die PrüferInnen hier nur wenig Einwände aussprechen mussten.

Die erstmalig erstellten Fortschrittsberichte für das Jahr 2017 dagegen erhalten vergleichsweise viele Einwände, die sich häufig auf die Vollständigkeit und Qualität der Nachweise beziehen. Dies zeigt sich insbesondere bei Zielen, die entweder sehr vage oder aber sehr verschachtelt – also mit vielen Teilzielen – formuliert wurden. Auch haben viele Mitglieder mit sogenannten „Altlasten“ aus dem vergangenen Jahr zu kämpfen. Beispielsweise hatte man im letzten Jahr beschlossen, auch „nicht plausible“ Ziele zu akzeptieren, wenn diese eine Übererfüllung der Vorgaben zur Anzahl der Ziele darstellten. Zu diesen Zielen muss nun berichtet werden, was sich häufig als sehr schwierig herausstellt.

Bitte beachten Sie, dass auch in diesem Jahr Ihr Nachhaltigkeitsprofil veröffentlicht wird. Sie haben die Möglichkeit, diese Daten bis zum 06. Juli 2018 in den Stammdaten in TexPerT erneut zu bearbeiten.

Anpassung der Prüfvorgaben zur Bereinigung der „Altlasten“

Angesichts der vielen ausgesprochenen Einwände bat der Steuerungskreis die Begleitgruppe Review-Prozess zu eruieren, wie man die Vorgaben für die Prüfung anpassen könnte, um die Situation für die Mitglieder etwas zu entschärfen. Ziel dieser Überlegungen sollte explizit nicht sein, die Anforderungen aufzuweichen oder nachträglich herabzusetzen. Stattdessen sollte auf Grundlage der Erfahrungen der ersten Prüfschleife geschaut werden, wo die Anwendung der Regeln, die in diesem Jahr erstmals praktisch umgesetzt wurden, an nachvollziehbare Grenzen gestoßen ist.

Gesagt – getan, wurden für die zweite Prüfschleife einige Anpassungen vorgenommen: Altlasten aus dem vergangenen Jahr können nachträglich aus der Roadmap 2017 gelöscht werden. Zudem wurden die Vorgaben an die Prüfer zur Nachweisführung etwas vereinfacht. Mehr Informationen hierzu finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass die Vorgaben zunächst nur in diesem Jahr und auch erst ab der zweiten Prüfschleife gelten.

Veröffentlichung der Berichte

Die ersten Roadmaps werden im August auf der Website des Bündnisses veröffentlicht. Die Daten hierzu werden automatisch aus dem TexPerT gezogen. Fortschrittsberichte sollten ebenfalls veröffentlicht werden, allerdings geschieht dies nur auf Wunsch des Mitglieds. Beachten Sie, dass im Zuge der Veröffentlichung jedes Mitglied ein eigenes Profil auf der Website erhält. Auch hierzu werden die Daten aus den Stammdaten im TexPerT gezogen.

Schlichter benannt

Wenn ein Mitglied des Textilbündnisses und die Prüfung sich im Laufe des Review-Prozesses nicht auf ein Prüfergebnis verständigen können, greift die vom Steuerungskreis beschlossene Schlichtung. Der Steuerungskreis hat nun die externen Personen benannt, die mit der Schlichtung betraut werden können:

  • Prof. Dr. Reingard Zimmer, Hochschule für Wirtschaft und Recht
  • Prof. Dr. Josef Wieland, Zeppelin Universität
  • Herbert Ladwig, Rechtsanwalt im Ruhestand
  • Dr. Andreas Hacke, Sozietät Zwanzig, Hacke, Meilke & Partner

Alternativ kann auch die Begleitgruppe Review Schlichtungsfällen übernehmen. Über die Details zum Schlichtungsverfahren wird im Juli im Mitgliederbereich informiert.

 

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Bericht aus dem Steuerungskreis

Die gelernte Tierärztin Dr. Maria Flachsbarth ist seit März 2018 Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

„Klarheit über den Grünen Knopf“ will Dr. Maria Flachsbarth schaffen. Sie ist seit März Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ und unter anderem zuständig für das Textilbündnis. Frau Dr. Flasbarth war zur 19. Sitzung des Steuerungskreises in Berlin gekommen, auch um Stellung zum geplanten staatlichen Metasiegel zu nehmen. Mit dem Grünen Knopf wolle das Ministerium ein erkennbares und plakatives Erkennungszeichen für Verbraucherinnen und Verbraucher schaffen und auf diesem Wege die Nachfrage nach nachhaltig produzierten Textilien steigern. So würden die Anbieter, die keine Nachweise über nachhaltiges Wirtschaften erbringen, unter Veränderungsdruck gesetzt. „Der Grüne Knopf kommt“, erklärte auch Minister Müller im Steuerungskreis, „und ich lade Sie ausdrücklich ein, an der Ausgestaltung mitzuarbeiten.“

 

Damit ein Produkt den Grünen Knopf bekommt, müsse über glaubwürdige Siegel nachgewiesen werden, dass sowohl ökologische als auch soziale Mindestanforderungen der Bundesregierung erfüllt sind. Grundlage für diese Bewertung sei das Portal Siegelklarheit, erklärte Flachsbarth. „Gänzlich nachhaltige Textilien – vom Baumwollfeld bis zum Kleiderbügel – das ist unser eigentliches Ziel. Es ist uns aber auch klar, dass dieser Anspruch momentan noch nicht erfüllbar ist.“ Im ersten Schritt soll deshalb nur die Textilproduktion, genauer die Konfektionierung, fokussiert werden. Die Anforderungen an den Grünen Knopf werden schrittweise steigen und nach und nach weitere Stufen der Lieferkette einbeziehen.

 

Zusatzanforderungen: Nachweise für unternehmerische Sorgfalt

Zusätzlich zu den Anforderungen an das Produkt, fordert das Ministerium von den Unternehmen einen Nachweis zur Einhaltung unternehmerischer Sorgfaltspflichten. Textilbündnismitglieder seien hier im Vorteil, da sie mit Erfüllung der Anforderungen des Review-Prozesses diese Zugangsvoraussetzung bereits erfüllten. Darüber hinaus solle es jedoch auch weitere Nachweismöglichkeiten geben.

Diskutiert wurden auch die unterschiedlichen Ansätze von Textilbündnis und Grünem Knopf. Frau Dr. Flachsbarth stellte klar, dass es sich um zwei komplementäre Herangehensweisen handele, die keine zwingende Verbindung miteinander haben. Während das Textilbündnis systemisch an der Umsetzung der unternehmerischen Sorgfaltspflicht arbeite, sei der Grüne Knopf ein Metasiegel am Produkt, das Verbraucherinnen und Verbrauchern beim Einkauf Orientierung geben soll.

Diese Unterscheidung unterstrich der Steuerungskreis mit seiner verabschiedeten Formulierung für die Kommunikation zum Verhältnis Grüner Knopf und Textilbündnis: „Ungeachtet der identischen Zielsetzung, soziale, ökologische und ökonomische Verbesserungen entlang der gesamten Textil-Lieferkette zu erreichen, gibt es keine direkte und unmittelbare Verbindung zwischen dem Textilbündnis und dem angestrebten Grünen Knopf. Dies liegt vor allen in der unterschiedlichen Verfasstheit und systemischen Ansätzen dieser beiden Initiativen.“

 

Herzlich Willkommen im Bündnis

Als neues Mitglied im Textilbündnis begrüßen wir den Berliner Kinderkleidungshersteller Charle. Dahinter steht ein kleines Team aus Familienangehörigen, jungen Modedesignerinnen und engen Partnern, die sich zeitloser Kindermode aus Naturtextilien verschrieben haben. Charle verarbeitet nur ökologisch und fair produzierte Naturfasern, die dem Global Organic Textil Standard (GOTS) entsprechen.

 

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